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Ökofaire Gastgeber*innen mit nachhaltiger Verpflegung

Die Lebensmittelproduktion hat einen erheblichen Einfluss auf die Umwelt und verursacht zahlreiche soziale Probleme. So tragen die vermehrte Abholzung von Tropenwäldern für die landwirtschaftliche Nutzung und der Anbau von Monokulturen zum Biodiversitätsverlust bei. Ganze Be-völkerungsgruppen werden vertrieben, Kleinbäuer*innen werden gezwungen, ihr Land aufzugeben und verlieren ihre Existenzgrundlage. Armut und soziale Ungerechtigkeit sind die Folgen, geför-dert durch einen grenzenlosen Konsum. Zudem stecken in vielen Lebensmitteln Pestizide oder sonstige chemische Zusatzstoffe. Diese belasten nicht nur die Umwelt, sondern auch unsere Gesundheit. 

 

 

Maßnahmen

• Bei Lebensmitteln (inkl. Getränken) wird auf Regionalität,  Saisonalität, Sozialverträglichkeit (z. B. Fairer Handel) und ökologischen Anbau geachtet. Sollte ein Produktaufgrund der fehlenden Regionalität nicht verfügbar sein  (z. B. Schokolade), wird es aus Fairem Handel bezogen.

• Die Kirchengemeinde kauft Tee und Kaffee aus ökologi- schem Anbau und Fairem Handel, z. B. von der GEPA.

• Die Kirchengemeinde nutzt Leitungswasser oder Mineral- wasser in Mehrwegflaschen von regionalen Abfüllern.

• Im Rahmen von Festen und Veranstaltungen werden Mehrweggeschirr und keine Einwegflaschen verwendet.

• Es wird vorzugsweise vegetarisches Essen angeboten.

• Geschenke stammen entweder aus regionaler Produktion  oder aus dem Fairen Handel (z. B. aus dem Weltladen).